Wir halten
die Werte hoch

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Wertezwerg oder Werteriese?

Wir haben die Werte hochgehalten und täglich dafür gekämpft, dass sie nicht untergehen.
Wir haben gegen betriebsbedingte Kündigungen gekämpft: Bis heute gab es in München keine einzige!
Wir haben für Beschäftigungs- und Standortgarantien gestritten.
Wir haben für gerechte Gehälter gekämpft und das Bonuschaos gestoppt.
Wir haben uns gegen Controllingwahn und überzogenen Verkaufsdruck engagiert.
Wir haben Strategien angemahnt.
Wir haben die Interessen der Belegschaft deutlich formuliert.
Wir haben in allen Themen mit Nachdruck und klaren Zielen mit der Geschäftsleitung verhandelt.
Wir haben nach unseren Möglichkeiten die Kommunikation in der Bank gestaltet - damit Sie informiert sind.
Und nicht zuletzt haben wir viele hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten - Bei allen Themen, rund um den Arbeitsplatz.
Unser wichtigster Wert ist: Der Mitarbeiter als Mensch - nicht als Kostenfaktor!
Die Werte sind auf Zwergenniveau geschrumpft: Lassen wir sie wieder wachsen!

Wir halten die Werte hoch - unterstützen Sie uns mit Ihrer Stimme bei der Betriebsratswahl!

Die Betriebsratsarbeit der vergangenen Jahre wurde von uns gestaltet und verantwortet. Von niemandem sonst.

Unsere Bilanz der letzten 4 Jahre

Wir- wer sonst?

Liste 1

Unsere Schwerpunkt-Themen für 2010

Ein besseres Bonus- und Gehaltssystem: In den laufenden Verhandlungen wollen wir die Stärkung der Festgehaltsbestandteile (13. Monatsgehalt) und ein einfaches, faires System durchsetzen, das Leistungen honoriert und nicht die Marktrisiken auf die Mitarbeiter abwälzt.
Sicherung des Standorts München, Schluss mit Personalabbau und Auslagerungen.
Ausreichende Personalausstattung, Gesundheitsschutz statt Überstunden:
In einigen Bereichen der Bank sind erneut drastische Personalengpässe aufgetreten. Wir werden uns verstärkt für die ausreichende Besetzung aller Einheiten engagieren.
Nachhaltige Strukturen und ein schlüssiges Geschäftsmodell: Mit dieser Forderung werden wir die Geschäftsleitung weiterhin konfrontieren.
Faires Banking und Kundenbindung: Um weitere Kundenabwanderungen zu stoppen, fordern wir Schluss mit überzogenem Verkaufsdruck und ausuferndem Controlling und stattdessen eine Aufwertung von Service, langfristig orientierter Beratung und Kundenbindung.

Fairness und faires Banking:

Faires Banking heißt: Weg mit Druck und unrealistischen Zielen. Schluss damit, die MitarbeiterInnen als lästige Kostenfaktoren zu behandeln. Hin zu langfristigen Perspektiven, sicheren Arbeitsplätzen, nachhaltigen Produkten und Zeit für die Kunden. Faires Banking heißt auch, erreichbare Ziele mit einem transparenten und nachvollziehbaren Bonussystem zu honorieren. Dafür setzen wir uns ein.

Transparenz:

Wir vermissen seit Jahren Klarheit in Strategien und Entscheidungen, Klarheit in Zielen und Handeln, sowie eine offene und transparente Kommunikation den Mitarbeitern gegenüber.
Wir haben deshalb mit unseren Mitteln, in Betriebsversammlungen und mit vielen Betriebsratspublikationen versucht, darüber zu informieren, was in der Bank vorgeht, die wichtigsten Entwicklungen bewertet und kommentiert und auf Probleme hingewiesen.

Respekt:

Respekt verbietet es, die MitarbeiterInnen in permanenten Umstrukturierungen zum x-ten Mal umzuorganisieren und beliebig hin und her zu schieben. Respekt heißt, den MitarbeiterInnen die dringend nötige Stabilität für ihre Arbeit und Entwicklung zu geben. Respekt heißt auch, den MitarbeiterInnen die Luft zum Atmen, die Freiräume zur Gestaltung ihrer Tätigkeit zu gewähren.
Dafür setzen wir uns ein.

Gegenseitigkeit:

MitarbeiterInnen sind keine Befehlsempfänger. Ein Management, das von uns Leistung und Engagement verlangt, muss die Interessen der KollegInnen hören und berücksichtigen. Es muss auf die Erfahrung und das Know-how von uns allen setzen. Wir Betriebsräte haben als Sprachrohr fungiert, um die Interessen der Belegschaft laut und deutlich zu machen.
Das werden wir weiterhin tun.

Freiheit:

Wir nehmen uns die Freiheit der Kritik. Wir haben uns auch die Freiheit der Aktion gegen unsinnige Entscheidungen genommen. Das ist die Voraussetzung für eine starke Interessensvertretung. Nur wer sich laut und deutlich äußert, wird gehört. Nur wer sich rührt, wird wahrgenommen. Wir sehen uns als Vertreter einer selbstbewussten Belegschaft, die sich die Freiheit nimmt, klar zu sagen:
„Die Bank sind wir“

Vertrauen:

Vertrauen entsteht nur dann, wenn eine Geschäftsleitung in der Lage ist, den MitarbeiterInnen ein überzeugendes und dauerhaftes Geschäftsmodell zu präsentieren und dafür die Verantwortung zu übernehmen. Wir Betriebsräte fordern das seit langem. Wir kritisieren das seit einiger Zeit herrschende Durcheinander, die nicht stimmigen, kostengetriebenen Schnellschüsse, sei es das „Effizienzprogramm“ in PuG, das Projekt „Start“ in CRO und vieles mehr.

Die nächsten Jahre werden nicht einfach. Sicher ist aber: Die andauernde Krise und den schwierigen Banken-Markt werden wir in der HypoVereinsbank nur dann erfolgreich meistern können, wenn nicht Rücksichtslosigkeit und bloßes Profitdenken dominieren, sondern die MitarbeiterInnen im Zentrum stehen. Gerade deshalb müssen wir mehr denn je die Interessen der Beschäftigten stärken.

Dazu halten wir die Werte hoch!

„In der Krise beweist sich der wahre Charakter eines Arbeitgebers. Wer Werte wie Glaubwürdigkeit, Fairness und Respekt vorschnell über Bord wirft, verspielt auf lange Zeit das Vertrauen und damit das Engagement seiner Mitarbeiter.“

Handelsblatt, 13.02.2009