Wir halten
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Liste 1
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Unsere Schwerpunkt-Themen für 2010Ein besseres Bonus- und Gehaltssystem: In den laufenden Verhandlungen wollen wir die Stärkung der Festgehaltsbestandteile (13. Monatsgehalt) und ein einfaches, faires System durchsetzen, das Leistungen honoriert und nicht die Marktrisiken auf die Mitarbeiter abwälzt. |
Fairness und faires Banking:Faires Banking heißt: Weg mit Druck und unrealistischen Zielen. Schluss damit, die MitarbeiterInnen als lästige Kostenfaktoren zu behandeln. Hin zu langfristigen Perspektiven, sicheren Arbeitsplätzen, nachhaltigen Produkten und Zeit für die Kunden. Faires Banking heißt auch, erreichbare Ziele mit einem transparenten und nachvollziehbaren Bonussystem zu honorieren. Dafür setzen wir uns ein. |
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Transparenz:Wir vermissen seit Jahren Klarheit in Strategien und Entscheidungen, Klarheit in Zielen und Handeln, sowie eine offene und transparente Kommunikation den Mitarbeitern gegenüber. |
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Respekt:Respekt verbietet es, die MitarbeiterInnen in permanenten Umstrukturierungen zum x-ten Mal umzuorganisieren und beliebig hin und her zu schieben. Respekt heißt, den MitarbeiterInnen die dringend nötige Stabilität für ihre Arbeit und Entwicklung zu geben. Respekt heißt auch, den MitarbeiterInnen die Luft zum Atmen, die Freiräume zur Gestaltung ihrer Tätigkeit zu gewähren. |
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Gegenseitigkeit:MitarbeiterInnen sind keine Befehlsempfänger. Ein Management, das von uns Leistung und Engagement verlangt, muss die Interessen der KollegInnen hören und berücksichtigen. Es muss auf die Erfahrung und das Know-how von uns allen setzen. Wir Betriebsräte haben als Sprachrohr fungiert, um die Interessen der Belegschaft laut und deutlich zu machen. |
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Freiheit:Wir nehmen uns die Freiheit der Kritik. Wir haben uns auch die Freiheit der Aktion gegen unsinnige Entscheidungen genommen. Das ist die Voraussetzung für eine starke Interessensvertretung. Nur wer sich laut und deutlich äußert, wird gehört. Nur wer sich rührt, wird wahrgenommen. Wir sehen uns als Vertreter einer selbstbewussten Belegschaft, die sich die Freiheit nimmt, klar zu sagen: |
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Vertrauen:Vertrauen entsteht nur dann, wenn eine Geschäftsleitung in der Lage ist, den MitarbeiterInnen ein überzeugendes und dauerhaftes Geschäftsmodell zu präsentieren und dafür die Verantwortung zu übernehmen. Wir Betriebsräte fordern das seit langem. Wir kritisieren das seit einiger Zeit herrschende Durcheinander, die nicht stimmigen, kostengetriebenen Schnellschüsse, sei es das „Effizienzprogramm“ in PuG, das Projekt „Start“ in CRO und vieles mehr. |
„In der Krise beweist sich der wahre Charakter eines Arbeitgebers. Wer Werte wie Glaubwürdigkeit, Fairness und Respekt vorschnell über Bord wirft, verspielt auf lange Zeit das Vertrauen und damit das Engagement seiner Mitarbeiter.“
Handelsblatt, 13.02.2009